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Drohnen im Einsatz – privat und geschäftlich

Flugdrohnen werden von immer mehr Schornsteinfegern für die tägliche Arbeit eingesetzt. Industrieanlagen und schwer zugängliche Bereichen können so visuell inspiziert werden.
Hier gibt es allerdings behördliche Regelungen und Auflagen zu bedenken. Auch versicherungstechnische Dinge gilt es zu beachten wenn Sie ihre Drohne zum ersten Mal abheben lassen.

Führerschein? Genehmigung?
Das Luftverkehrsgesetz regelt, dass Modellflugzeuge und auch alle sonstigen unbemannten Fluggeräte als Luftfahrzeuge gelten (§ 1 Abs. 2 LuftVG), eine entsprechende Haftpflichtversicherung ist seit dem 10.08.2005 vorgeschrieben. Unter diese Regelung fallen auch alle sog. Drohnen.

Drohnen bis 5 kg Gesamtgewicht sind von der Erlaubnispflicht zum Aufstieg befreit, sofern ein Abstand von mind. 1,5 km zum nächsten Flughafen eingehalten wird. Auch eine besondere Flugerlaubnis („Führerschein“) ist bisher nicht nötig, allerdings für die gewerbliche Nutzung bereits im Gespräch. Zusätzlich sind Nutzungsverbote in der Nähe von Justizvollzugsanstalten, Militäreinrichtungen, Fußballstadien, Bahnlinien und Fernstraßen im Gespräch. Zusätzlich soll die maximal erlaubte Flughöhe für die private Nutzung auf 100 Meter über dem Boden eingeschränkt werden.

Nicht befreit wurden die Drohnen von der Verpflichtung eine Haftpflichtversicherung vorweisen zu können. Drohnen sind daher wie jedes andere Luftfahrzeug versicherungspflichtig.

Drohnen im Einsatz – privat und geschäftlich

Haftpflicht im privaten Einsatz
Wer einem anderen einen Schaden zufügt, muss dem Geschädigten gegenüber auch dafür haften. Dieser Grundsatz gilt so auch für den Gebrauch von Drohnen. Der Gesetzgeber hat bei der Versicherungspflicht aus gutem Grund keine Ausnahme für Drohnen geschaffen. Gerät eine Drohne außer Kontrolle, was je nach Größe bereits durch einen stärkeren Windstoß passieren kann, rechnet niemand damit, dass Gefahr aus der Luft droht. Meist werden Fahrzeuge oder Gebäude beschädigt, aber auch von teils schweren Personenschäden wussten Zeitungen bereits zu berichten. In aller Regel gibt es für fast jedes Haftungsproblem auch eine Haftpflichtversicherung, über die es versichert werden kann bzw. automatisch ist. Einen weit verbreiteten und oft sehr umfangreichen Schutz stellt die Privathaftpflichtversicherung  dar.  Aber  bietet die Privathaftpflicht  tatsächlich Versicherungsschutz? Da es sich bei den Drohnen um versicherungspflichtige Luftfahrzeuge handelt, schließen die meisten Versicherer den Versicherungsschutz für Drohnen aus. Lösungen erhalten Sie bei uns, sogar inkl. Versicherungsschutz bei dem Vorwurf einer Persönlichkeitsrechtsverletzung.

Haftpflicht im gewerblichen Einsatz
Der gewerbliche Einsatz stellt erweiterte Anforderungen an den Versicherungsschutz. Diese Anforderungen können nicht im Rahmen einer Privathaftpflicht abgedeckt werden und gehen häufig über den Deckungsumfang einer Betriebshaftpflichtversicherung hinaus. Hierfür gibt es separate Absicherungslösungen. Ein individuelles Angebot erstellen wir Ihnen gern.

Rechtsschutz für die Nutzung einer Flugdrohne
Verschiedene Punkte im Zusammenhang mit der Nutzung einer Flugdrohne können zu Rechtsstreitigkeiten führen. Streitigkeiten mit dem Hersteller oder Lieferanten der Drohne können ebenso ärgerlich werden wie  Ordnungswidrigkeits- und Strafverfahren im Zuge der Nutzung einer Drohne. Die Rechtsschutzkonzepte der Hartmann Finanzdienstleistungen GmbH geben hier Deckung, egal ob Angestellter oder selbständig, egal ob private Nutzung oder gewerblich.


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